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Die Schweizer Wirtschaft steht gut da. Das liegt zu einem grossen Teil am starken Wachstum der Binnenwirtschaft. Laut Aussage von UBS fügt der anhaltend starke Franken jedoch einem Teil der Wirtschaft Schaden zu. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steht somit vor einem Dilemma, bei dem die Interessen der verschiedenen Parteien unvereinbar sind.
Denn um das Wachstum der Binnenwirtschaft nachhaltig zu sichern, bedarf es stabiler Investitionen, weshalb eine Anhebung der Zinssätze wichtig wäre. Andererseits würden die Exportzweige noch mehr gestraft, wenn der Franken weiter aufgewertet wird.
Gemäss UBS wird sich die SNB für eine Straffung der Währungspolitik zulasten der Exportfirmen entscheiden. Diese Entscheidung kommt nicht nur der Binnenwirtschaft zugute, sondern wird auch zu einer Entspannung des Immobilienmarktes beitragen sowie zu einer Abschwächung der für Ende 2010 und 2011 erwarteten Inflationsrate (+1%, +1,5%).
Die UBS-Umfrage zeigt allerdings, dass sich die Geschäfte der Unternehmen trotz der Stärke des Franken gut entwickeln. Die Zahl der Aufträge, die Umsätze, die Produktion und die Gewinne der Schweizer Industrieunternehmen konnten gegenüber 2009 gesteigert werden. Allgemein ist eine Steigerung der Erträge zu beobachten, während zeitgleich der Personalabbau gestoppt wird. Besonders ausgeprägt ist der Aufschwung in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie.
Die UBS-Quartalsumfrage ergab, dass auch der tertiäre Sektor ein Wachstum aufweist, das allerdings schwächer ausfällt als in der Industrie. Das geringere Wachstumstempo lässt sich ganz einfach damit erklären, dass die Dienstleister 2009 weniger stark von der Rezession betroffen waren.
KMU Portal
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